Ansprechpartnerin in Deutschland

Bela_Amirova

Mein Name ist Bela Amirova, ich lebe in Gießen und habe einen Sohn, der mit seiner Frau und Tochter nicht weit von uns in Frankfurt a. Main wohnt.

Ich bin 1951 in Dnepropetrovsk geboren, dem drittgrößten Industriezentrum der Ukraine und einer Universitätsstadt.
1978 habe ich den Abschluss als Diplom Ingenieurin an der Fachhochschule für Architektur und Bauwesen (heute State Academy of Civil Engineering and Architecture) in Dnepropetrovsk erlangt.
Als Ingenieurin arbeitete ich viele Jahre in der Bauabteilung des Staatlichen Zentralinstitutes für Projektierung von Erzbergbau-Unternehmen. Danach als Oberingenieurin in einer Firma für Metalllieferung. Von 1990 bis 1994 arbeite ich als Rechtsberaterin in der juristischen Abteilung dieser Firma.

Im November 1994 bin ich mit meiner Familie in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und es begann damit ein neuer Abschnitt in meinem Leben.

Von 1997 bis 2000 machte ich eine Ausbildung als Pharmazeutische Technische Assistentin im DAA in Marburg und arbeitete in einer Apotheke in Frankfurt a. Main.

Seit 2000 und bis heute bin ich im Deutsch-Israelischer-Verein e.V. in Gießen als Verantwortliche für die Volontäre, die einen freiwilligen sozialen Dienst (ehemals FSJ u. Zivildienst im Ausland) in Israel absolvieren wollen, beschäftigt.

Als Koordinatorin prüfe ich die Bewerbungen. Jede/r der jungen Frauen und Männer haben ihre ganz persönlichen Gründe sich für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst zu bewerben. In den Motivationsschreiben spielen neben den Wünschen nach sozialem Engagement sowie religiöser Gründe, auch oft die geschichtliche Vergangenheit und der Wunsch nach Wiedergutmachung eine Rolle. Die Offenheit und Neugierde zur anderen Kultur sind weitere wichtige Aspekte zur Entscheidung.

Ich bin Ansprechpartnerin für die Volontäre hauptsächlich während der Vorbereitungszeit und bei allen Fragen nach Dienstende.

Für mich als Jüdin, die viele Verwandte in Israel hat, ist es besonders wichtig, meine Arbeit für den Deutsch-Israelischen-Verein mit ganzem Herzen zu tun.

Eure Bela