Kurzberichte unserer IJFDler in Israel

Situation in Isreal / November 2015

Uns geht es hier ausgesprochen gut, von den Unruhen bekommen wir wenig mit und alles in Allem fühlen wir uns nicht wirklich in Gefahr. Zwar wurden uns von unserer Einrichtung Fahrten zur Arbeit mit dem Taxi bezahlt, da „Shekel“ das Busfahren als zu gefährlich betrachtete, jedoch haben die wenigsten von uns das Angebot wahrgenommen. Inzwischen kriegen wir die Taxifahrten auch nicht mehr spendiert, da sich die Situation ja beruhigt zu haben scheint. Wir gehen jetzt auch wieder über die Grenze nach Bethlehem oder haben keine Skrupel davor, die Altstadt zu besuchen.
Insgesamt läuft es hier für uns alle bestens, keiner fühlt sich wirklich unsicher oder denkt darüber nach, nach Hause zu fahren. Wir sind hier nach wie vor glücklich und ich bin überzeugt, dass wir das auch die nächsten 10 Monate sein werden.
Johannes K.

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Da ich nun mal am Schreiben bin, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen und allen Mitarbeitern des Deutsch-Israelischen Vereins zu danken und ein großes Kompliment zu übersenden. Charlotte ist nun seit einem halben Jahr in Israel, ihr Einsatzort istRishon Lezion, wo sie in einer Einrichtung für autistische Menschen tätig ist. Charlotte ist von ihrem Aufenthalt begeistert und verbringt eine äußerst erlebnisreiche, eindrucksvolle Zeit in Israel.
Die vielfältigen menschlichen Begegnungen und die sehr gute Organisation und Betreuung durch den Deutsch-Israelischen Verein sind hierbei besonders hervorzuheben. Wie Charlotte berichtet, wird dies auch von den anderen FSJlern beim DIV so wahrgenommen. Mein besonderer Dank und meine Anerkennung gilt in hervorzuhebender Weise Frau Silvi Behm, die ein sehr interessantes Seminarprogramm leitet und Charlotte und die anderen IFSJler wunderbar betreut und somit entscheidend dazu beiträgt, dass die Zeit in Israel für diese jungen Menschen zu einem unvergesslichen und prägenden Erlebnis wird.”

Vater von Charlotte

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„Die Arbeit macht mir Spaß, da ich die Residents schnell ins Herz geschlossen habe, und auch Zeit habe, mit den Workern nette Gespräche zu führen. Auch ist es toll, dass die Arbeitszeiten flexibel sind und man Wünsche äußern kann oder mit den anderen Volontären tauschen kann, um so ein verlängertes Wochenende zu bekommen. Toll ist auch die Ansprechpartnerin bei Shekel.
Gilo eignet sich gut zum Leben, man braucht mit dem Bus etwas mehr als eine halbe Stunde in die Innenstadt. Nach Bethlehem ist es zu Fuß nur eine dreiviertel Stunde. Gleich um die Ecke befindet sich ein Obst- und Gemüseladen. Außerdem gibt es zwei weiter WGs, in denen ebenfalls deutsche Volontäre von Shekel wohnen. Mit den andern DIV-Volontären steht man ebenfalls in Kontakt, so hat man eine große Auswahl an Leuten, mit denen zusammen man etwas unternehmen kann.”
Ruth-Kristin

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„Der DIV ist definitiv eine der besten Organisationen hier in Israel. Wir bekommen ca. im zweimonatigen Abstand ein Seminar von drei Tagen bezahlt und mehrere Tagesseminare. Des ‚eiteren hat man mit Bela und Silvi sehr vertrauenswürdige Ansprechpartner und Personen an seiner Seite, die sich in jeder Lage für einen einsetzen und Probleme schnellstmöglich lösen.”
Berenike

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„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Unsere Vorgesetzten sind unheimlich lieb und haben immer ein offenes Ohr für  neue Ideen oder Sorgen. Auch die anderen Guides, welche Morgens arbeiten sind sehr nett und man findet schnell Anschluss. Alles in allem kann ich Kfar Ofarim als Einrichtung nur empfehlen.”
Svenja

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„Die Mitarbeiter sind alle super nett und helfen und erklären so gut sie können, die meisten sind auch noch relativ jung. Die Arbeit macht einfach super viel Spaß, am Anfang ist es natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, man muss erstmal die Friends und ihre Macken kennenlernen um richtig mit ihnen arbeiten zu können, aber wenn man möchte geht dies relativ schnell und dann fängt es richtig an Spaß zu machen und man merkt wie sehr einem die Friends ans Herz wachsen.
Die Manager vom Hostel kümmern sich gut und wenn man ein Problem hat oder sonst irgendein Anliegen versuchen Sie alles um zu Helfen. Die Volontäre sind immer eingeladen im Hostel zu essen, dürfen Reste mit nach Hause nehmen und sonst auch die anderen Lebensmittel die ihr so braucht.
Wir haben zwei Mal die Woche für eine Stunde Hebräisch Unterricht bei Mimi, die ist schon über 70 Jahre und hat ihren eigenen Weg den Unterricht zu gestalten, wenn man sich aber erst einmal daran gewöhnt hat macht es Spaß und Mimi ist eine super liebe Frau.
Im Großen und Ganzen gefällt es mir bisher sehr gut, nachdem ich mich an das Kibbutz leben und die Arbeit im Hostel gewöhnt habe, und kann es nur jedem empfehlen diese Erfahrung hier in Israel zu machen.”
Ruth

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„Alles in allem muss ich sagen, dass mir dieses Jahr unheimlich viel gebracht hat und ich mich persönlich sehr viel entwickelt habe. Die Arbeit, die Nähe zu den Bewohnern und eine neue Kultur prägen jemanden sehr stark und für mich war es nur zum Guten. Ich wünsche jedem neuen Volontär sehr viel Spaß und nutzt Eure Zeit!“
Malte

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„Das Jahr in Israel war eine supertolle Erfahrung, die ich im Nachhinein für nichts eingetauscht hätte. Ich habe unglaublich viele nette Menschen kennen gelernt, das Land bereist und das erste Mal komplett alleine gelebt. Die Lebenserfahrung, die man dadurch gewinnt, ist meiner Meinung nach unbezahlbar. Ich würde ein solches Jahr jederzeit wieder machen. Nicht nur bei allen Menschen, die ich kennen gelernt habe, möchte ich mich bedanken, sondern auch beim DIV, der diese Erfahrungen so unkompliziert möglich gemacht hat.“
Fabian

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 „Ich fühle mich hier unglaublich wohl, bei der Arbeit, in meiner WG, in dem Land.“
Grete

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 „Ich kann nur dazu ermutigen, diesen Schritt auch wirklich zu gehen, die Erlebnisse die man hier macht, werden einen wahrscheinlich noch sein ganzes Leben prägen.“
Katharina

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 „Man wird gut umsorgt und die Arbeit macht sehr sehr sehr viel Spaß, wenn man offen ist und bereit ist, sich mit dem Herzen einzubringen.“
Liesa

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 „Habe ich meine Entscheidung, einen Ersatzdienst in Israel zu leisten, noch nie bereut. Ich denke dieses Auslandsjahr wird eines der erfahrungsreichsten Jahre in meinem Leben sein.“
Daniel

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 „Ich habe schon früh gemerkt, dass ich mit meiner Arbeit nicht nur den Bewohnern Gutes tue sondern sie auch mir gut tut.“
Frieder

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 „Insgesamt muss ich sagen, dass dieses Volontärsjahr die beste Entscheidung war, die ich machen konnte. Vor allem mit meinem Arbeitsplatz hatte ich großes Glück.“ Dorothea

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 „Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir diese Einrichtung sehr ans Herz gewachsen ist und ich hier eine wunderbare Zeit hatte.“ 
Monique

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 „Alexander ist nun in Israel. Wir danken Ihnen für alles, was Sie und der Verein für ihn schon getan haben. Wir sind sehr stolz auf ihn, auch wenn wir uns wegen des Syrien-Bürgerkrieges Sorgen um ihn machen und traurig waren, als wir ihn vorgestern zum Flughafen brachten.“
Eltern v. Alexander

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Die sehr tiefe freundschaftliche Beziehung mit den mir anvertrauten Menschen mit Behinderung waren meine glücklichsten  Erfahrungen. Die Betreuung seitens des Vereins war sehr gut. Silvi und Bela waren immer ansprechbar und hilfsbereit. Eine einmalige Lebenserfahrung, die mich sehr geprägt hat und mich wohl immer auf besondere Weise mit Israel verbinden wird. Die Seminare waren eine willkommene Abwechslung. Sie boten die Möglichkeit, Israel auf eine Weise kennen zu lernen, die ich noch nicht kannte. Ich konnte Kontakte zu interessanten Menschen knüpfen und mit anderen Volontären Erfahrungen austauschen. Sehr besonders waren die Treffen mit Holocaustüberlebenden.
Andrea

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Mit Sicherheit die interessantesten zwischenmenschlichen Beziehungen, die ich je geknüpft habe. Das basiert wohl auf der Arbeit mit Autisten als auch auf die Israelis selbst. Da Israelis von der ganzen Welt kamen ergibt die israelische Gesellschaft ein interessantes kulturelles und ethnisches Gemisch, in welches ich das Vergnügen hatte, eintauchen zu dürfen.
Patrick

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 „Israel als Land kann ich sehr empfehlen. Die Menschen sind viel aufgeschlossener und gastfreundlicher als in Deutschland. Ich hatte eine gute Zeit und bin den Organisatoren sehr dankbar.
Florian