Ruth Schulze Buschoff/IJFD Alut, Givat Brenner

Wohnung:
Das Appartment in dem wir gewohnt haben befindet sich in Givat Brenner, einem kleinen schoenen Kibbutz in der Naehe von Rehovot. Die Wohnung ist nur ca. 2 Minuten von dem Hostel in dem die Autisten wohnen entfernt. Der Supermarkt, Pool und Bushaltestelle sind alle in Gehweite. Das Appartment hat zwei Schlafzimmer, ein grosses in dem 2 Leute schlafen koennen und ein kleineres Zimmer, ein einfaches Badezimmer mit Dusche und eine einfache Kueche in der man gut zusammensitzen kann.

Sprachkurs:
Unsere Hebraeischlehrerin, Mimi, ist eine liebevolle aeltere Frau die sich sehr bemueht einem etwas beizubringen wenn man es annimmt. Wir hatten 2 mal pro Woche eine Stunde Unterricht. Man kann mit Mimi besprechen was man gerne lernen moechte und Sie versucht einem immer so gut sie kann zu helfen, auch ausserhalb vom Sprachkurs.

Taschengeld:
Wir haben pro Monat 1000 Shekel erhalten. Mit dem Geld kommt man eigentlich gut aus. Wir durften, nach Absprache, Essen aus dem Hostel mitnehmen, Obst, Gemuese, Fleisch, Brot, Kaese, Reis, Nudeln etc. alles was man so braucht.

Arbeit:
Es gibt zwei verschiedene Hostels, fuer hoeher Entwickelte Autisten, in dem wir manchmal gearbeitet haben. Aber Hauptsaechlich haben wir in dem Haus fuer weniger Entwickelte Autisten gearbeitet. Dort wohnten zur Zeit 9 maennliche Autisten im Alter von 21-35. Die Arbeitsschichten sind unter der Woche die Morgenschicht von 6.30- 8.30 in der Zeit werden die Friends (so werden die Autisten dort genannt) fuer die Schule fertig gemacht: anziehen, zaehne putzen, fruehstuecken, medikamente usw. Dann werden die Friends zur Schule gebracht die ca 2 Minuten zu Fuss entfernt ist. Danach habt ihr wieder frei.

Die Nachmittagsschicht beginnt um 15 Uhr, die Friends kommen von der Schule und haben dann verschiedene Dinge zu tun. Meistens wird erst geduscht, hier muss man nur ein Auge drauf werfen dass sie richtig Duschen evtl mit Schampoo und anziehen helfen. Danach gibts je nach dem welcher Tag ist verschiedene Aktivitaeten: reiten, spazieren, einkaufen, sport, musik, backen, spielen, tanzen… um 17Uhr treffen sich alle zusammen und besprechen was heute stattfindet. Um 19 Uhr gibts Abendessen, danach werden die Friends ins Bett gebracht, die Mitarbeiter muessen noch aufraeumen und wischen und die Schicht geht bis 21 Uhr aber sobald alles erledigt ist kann man eigentlich nach Hause gehen.

Die Mitarbeiter sind alle nett und versuchen einem so gut es geht zu helfen.

 

DIV-Betreuung und Seminare:

Die zwei Vorbereitungsseminare waren sehr gut um zum einen die anderen Voluntaere kennenzulernen und zum anderen fuer Informationen ueber Autisten, die Arbeit und Israel. Die Betreuung in Israel war immer gut, sobald man ein Problem oder Fragen hat kann man jemanden anrufen oder schreiben und es wird defintiv sofort versucht zu helfen. Alle bemuehen sich es einem so angenehm wie Moeglich zu gestalten!