Svenja Langfeld/IJFD Kfar Ofarim Tel Aviv

Sonstiges:
Sprachkurs: Dieser findet einmal die Woche statt. Wenn man sich wirklich reinhängt und auch zuhause die Sachen nacharbeitet bringt es etwas und man lernt die Basics. Wenn man aber die Sprache wirklich lernen will und etwas Geld zu Verfügung stehen hat, sollte man sich überlegen ob ein richtiger Ulpan (Sprachkurs) in Tel Aviv nicht besser wäre.

Taschengeld: In der Morningshift bekommen wir 1350 Schekel im Monat. Generell müsste man damit eigentlich gut auskommen, aber da in Israel unheimlich hohe Lebunsunterhaltkosten herrschen, empfiehlt es sich von den Eltern das Kindergeld und evtl. etwas Taschengeld, überweisen zu lassen

Selbstversorgung: Wenn man im Kfar arbeitet lebt man nicht direkt an der Arbeitsstelle sondern in zu Verfügung gestellten WG’s. Daher muss man sich selbst mit Lebensmitteln versorgen. Am Anfang des Monats schicken die WGs der Sozialarbeiterin eine Liste mit den Dingen die sie im Haushalt benötigen (z.B .Klopapier, Putzmittel, etc.)

 

Arbeit:
Ich habe in der Morningshift gearbeitet. Diese fing um 07:45 an und endete um 15:30. In der Morningshift geht es hauptsächlich darum die Autisten durch den Tag zu beschäftigen. In der Zuka (Arbeitszentrum) sind die insgesamt 130 Autisten, je nach Fähigkeitslevel in Räumen bzw. Gruppen aufgeteilt. Je nach dem Fähigkeitslevel der Autisten arbeitet man in den Räumen, d.h man macht Fabrikarbeit (Schrauben sortieren und verschließen etc.), oder geht auf Ausflüge außerhalb des Kfars. Es gibt Beschäftigungen auf den Tag verteilt wie Musik, Fitnessraum, Massage, Lernen, Keramik, Schwimmen, Backen und Malen. Um 10 Uhr gab es den Snack (Sandwich und Obst) und um 2 Uhr das Mittagessen und danach die Betreuung von den Autisten, die von zu Hause zum Arbeiten in das Kfar kommen. Um 15:30 wenn alle externen Autisten abgeholt sind endete die Schicht.

DIV-Betreuung:
Direkt vor Ort hatten wir keine direkte Betreuung vom DIV, dafür aber stellvertretend Silvi vom Rutenberg Institut, die uns immer zu Verfügung stand. Sollte man dann aber doch ein Versicherungsproblem haben oder verlängern wollen, konnte man an Bela sofort eine Email schreiben und diese half sofort.

Ansonsten war die Betreuung in Deutschland direkt vom DIV bei den Vorbereitungsseminaren gut. Man wurde informiert und gut vorbereitet.

Vorbereitungsseminare:
Zwei mal ein Wochenende hat vollkommen gereicht als Vorbereitungszeit. Es gab unterschiedliche Themen die durchaus interessant und informativ waren und einen so gut es ging auf das Jahr vorbereitet haben.

Seminare vor Ort:
Auch die Seminare vor Ort waren unheimlich abwechslungsreich, informativ und interessant.